Flammkuchen

Für den Teig:

200 g Linsen Mehl
30 g  Öl

250 ml Wasser

1 Prise Salz

1 Beutel / 20 g Trockenhefe
200 g Dinkelmehl (Typ 650)

Für den Belag:
2 Zwiebeln (in halbe Ringe, dünn geschnitten)
150 g Bunte Paprika (gewürfelt)
250 g Schmand (Sauerrahm mit 24% Fett)
200 g Süße Sahne

Pfeffer und Salz

Schnittlauch (in Röllchen)

 

Für den Teig die Hefe mit den Mehlen vermischen das Salz auf die  Mehlmischung geben und mit dem Öl und Wasser zu einem homogenen Teig kneten und zugedeckt 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit die Paprika putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben hobeln. Schmand und süße Sahne mit Salz und Pfeffer verquirlen. Den aufgegangenen Teig vierteln. Jedes Teigstück am besten auf einem großen Stück Backpapier zu einer hauchdünnen oval oder runden Platte auswellen. Je 1/4 der Sahnemischung darauf verstreichen und mit Zwiebel und Paprikawürfeln bestreuen. Den Flammkuchen einzeln im Umluft
Herd bei 220 Grad 10-15 min. goldbraun backen.
Variationen: belegen mit Münsterkäse, Roquefort, Pilze, usw.

 

Fladenbrot (Chapati)

50 g Linsen Mehl

140 g Wasser
15 g Rapsöl
200 g Dinkelweißmehl
5 g Tomatenpüree
5 g  Salz

 

Beide Mehle mit dem Salz mischen, Tomatenpüree, Wasser und Öl mit dem Mehl kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dünne Platten ausrollen und in einer Pfanne ohne Fett abbacken. Schauen das die Luftblasen herausgeklopft werden.

 

French Dressing aus Linsen Mehl

100 g Linsen Mehl
500 g Gemüsebrühe (kräftig abgeschmeckt)
200 g Rapsöl
10 g Zucker

15 g Apfel Essig, 15 g Salz

10 g Senf
Zwiebel klein
15 g Worcestersoße
10 g Petersilie (glatte, fein gehackt)
10 g Schnittlauch, 4 g Knoblauch

Die Gemüsebrühe aufkochen, das Linsen Mehl einrühren und leicht köcheln lassen. Diese Masse mit den restlichen Zutaten ohne die Kräuter sehr fein mixen bis eine homogene Sauce entstanden ist. Nun können sie die Kräuter unterrühren evtl. noch etwas nachschmecken.

 

Kartoffelknödel mit Linsenmehl (ca. 4 Portionen)

170 g Linsen Mehl

1,5 kg Kartoffeln
2 Eier
30 g Tomatenmark
Salz

Die Kartoffeln schälen und waschen. Die Hälfte davon mit Wasser bedeckt in einer Schüssel zur Seite stellen. Die übrigen in einem Topf mit gesalzenem Wasser bedeckt 20 Min. kochen lassen. Das Wasser anschließend abgießen, die Kartoffel ausdämpfen und abkühlen lassen. Die rohen Kartoffeln reiben und ausdrücken, in eine Schüssel geben und die gekochten Kartoffeln drauf reiben.
Reis Mehl zum Wenden auf einen Teller geben und das Linsen Mehl
mit Tomatenmark unter die Kartoffelmasse mischen und Eier unterrühren. Nach Bedarf salzen.
2,5 Liter leicht gesalzenes Wasser in einem Topf aufkochen. Aus der Kartoffelmasse mit bemehlten Händen Klöße von jeweils 5 cm Durchmesser formen und in dem Reismehl wenden. In leicht siedendem Wasser ca. 20 Min. ziehen lassen. Nun mit einem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. Für die Füllung eignet sich Pesto. 

 

Linsen-Pizzaküchlein (4-6 Portionen)

100 g Linsen Mehl
½ Würfel Hefe
320 ml Wasser
25 ml Olivenöl
400 g Weißmehl Typ 550
9 g Salz
2 g Kräutermischung (z.B. Pastagewürz)
24 kleine Cherrytomaten
100 g Tiroler Speck
100 g Crème Frâiche
40 g geriebenen Emmentaler
evtl. 1 kleine rote Zwiebel und Pizzakäse zum belegen

 

Hefe in Wasser auflösen. Kaltgepresstes Olivenöl zur aufgelösten Hefe geben.

Weißmehl, Linsen Mehl und Salz mischen und mit der Flüssigkeit im Rührkessel zu einem plastischen Teig kneten. Kräutermischung beigeben und nochmals kurz kneten. In einer Schüssel, mit Plastikfolie abgedeckt, aufgehen lassen und wieder kneten. Teig flach drücken (1-2 cm dick), mit den Fingern eindrücken, Teiglinge nochmals aufgehen lassen und mit Crème Frâiche bestreichen. Den Speck in Streifen schneiden, die Kirschtomaten waschen und in Scheiben schneiden. Beide Zutaten auf den Pizzaküchlein verteilen. Bei Bedarf kann man nun noch etwas Pizzakäse verwenden. Guten Appetit!

Backen im Backofen: 12–14 Minuten bei 220 °C
Dieser Teig eignet sich hervorragend für Pizzabrötchen, Brot oder Crossini.

 

Linsen-Creme und Gemüsechips (4-6 Portionen)

50 g Linsen Mehl
40 ml Rapsöl
30 g Zwiebeln, geschält
80 g Lauch geputzt
40 g Knollensellerie geschält
50 g Kartoffeln geschält gekocht
700 ml Gemüsefond
Salz, Pfeffer weiß
30 g Butter
2 g Kerbel, frisch
Für die Chips:
1 St. blaue Kartoffel
1 St. Karotte
1 St. Knollensellerie
250 ml Rapsöl
4 Spaghetti

Lauch längs halbieren und waschen. Zwiebeln, Lauch und Knollensellerie in feine Würfel schneiden. Kartoffeln in kleine Würfel schneiden. Kerbel waschen, trockentupfen und zupfen. Rapsöl erhitzen und die Gemüsewürfel dünsten. Kartoffelwürfel beigeben, mit dem Gemüsefond auffüllen und aufkochen lassen.
Linsen Mehl beigeben, aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Suppe pürieren und durch ein Spitzsieb passieren. Nochmals aufkochen, abschmecken und mit Butterflocken verfeinern. Anrichten und mit gezupften Kerbelblättchen garnieren. Gemüsechips separat dazu servieren.

Für die Gemüsechips: Das Gemüse und die Kartoffeln schälen und mit Hilfe einer Brotmaschine oder Mandoline sehr dünne ca. 2x4 cm große Scheiben schneiden. Jeweils eine Sellerie-, Karotten- und Kartoffelscheibe auf eine Spaghetti stecken und diese in der Pfanne oder Topf im heißen Öl kross frittieren. Anschließend auf ein Küchenpapier etwas entfetten und zur Suppe servieren. Guten Appetit!

Tipp: Am Schluss kann auch ein wenig saure Sahne in die Suppe gegeben werden.

Mehlbutter zum Binden von Suppen & Saucen

Für 2 Liter:

50 g Linsen Mehl
50 g Dinkelmehl
100 g Butter

Mehle und Butter miteinander vermengen und 4 Kugeln a 50 g abwiegen und formen. In Folie gewickelt kann man diese gut 14 Tage bis 3 Wochen im Kühlschrank lagern. Nach Bedarf eine Kugel rausnehmen und zum Binden von Soßen, Suppen, Ragouts einfach in die heiße Flüssigkeit geben und zergehen lassen und ab und an umrühren. Bei Verwendung für helle Saucen tauschen sie das Dinkelmehl gegen 50g Weißmehl aus. Eine Kugel reicht aus, um ca. 500 ml Flüssigkeit eine cremige Bindung zu geben.

Linsen – Dinkelpfannkuchen 4-6 Personen

40 g Linsen Mehl

60 g Vollkornmehl
1 Prise Meersalz jodiert
20 g Butter flüssig
1 Ei
250 ml Vollmilch
Gewürze
Rapsöl zum Backen

Für die Füllung:
60 g Lauch geputzt
60 g Karotten geschält
60 g Sellerie Knolle geschält
1 Knoblauchzehe
20 ml Olivenöl
20 g Pinienkerne geröstet
Salz, Pfeffer, Zucker

Das Mehl mit den Gewürzen und Salz mischen, anschließend mit der Milch glattrühren, mind. ½ Stunde quellen lassen und zum Schluss mit dem Ei vermischen. In einer heißen Pfanne mit wenig Öl dünne Pfannkuchen backen.

Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, anschließend daraus Streifen schneiden. Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die Gemüsestreifen darin anbraten und den zerdrückten Knoblauch hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Den Pfannkuchen damit füllen, zusammenrollen und mit einem Kräuterquark und Salat servieren. Tipp: Als Streifen eignen sich diese Pfannkuchen auch gut als Suppeneinlage/Flädle.

SlowCarb Pfannkuchen (10 Pfannkuchen)

300g Linsen Mehl

750ml Mineralwasser
2 EL Olivenöl
1 EL Salz
1 EL Pfeffer
1 TL Zimt (optional)
Italienische Kräutermischung (bevorzugt TK-Kräuter oder frisch)
Pflanzenöl

  

Als erstes gibt man das Linsen Mehl in eine große Schüssel und rührt es mit einer Gabel auf, damit alle Klumpen verschwinden. Jetzt gießt man langsam das Mineralwasser dazu und schlägt beides mit einem Handschneebesen auf. Auf keinen Fall einen Elektro-Mixer nehmen, sonst verschwindet jegliche Kohlensäure aus dem Wasser!
Sobald sich eine sehr flüssige Mischung ergeben hat, gibt man Salz, Pfeffer, Kräutermischung, Olivenöl und wenn man sich traut Zimt hinzu. Der Zimt ist optional, da einige die Kombination seltsam finden. Das ganze wird noch einmal mit dem Schneebesen verrührt und man hat seinen sehr flüssigen Teig.

Als erstes wird eine Pfanne sehr stark erhitzt und mit Öl benetzt. In die heisse, beschichtete Pfanne gibt man ca. eine 3/4 Schöpfkelle Teig und schwenkt diesen durch die Pfanne, damit dieser in der Pfanne gleichmäßig verteilt ist. Der Pfannkuchen muss nicht dick sein, 1-2mm reichen.
Jetzt schaltet man den Herd sofort auf halbe Leistung sonst wird der Pfannkuchen zu hart.

Linsen-Plunder-Rolls (20 Rolls)

100 g Linsen Mehl

350 g Mehl
50 g Pesto Rosso
2 Beutel Trockenhefe
30 g Zucker
250 ml Milch, lauwarm
70 g Butter
12 g Salz

Für die Füllung:
200 g Butter
100 g Ajvar
Mehl zum Ausrollen
Fett für das Blech

  

Die Mehle mit der Hefe und dem Zucker mischen. Die Prise Salz darüber streuen. Die Milch mit der Butter und dem Pesto erhitzen, zur Mehlmasse gießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat, etwa 30-40 Min. Den Teig noch mal kräftig durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30x25 cm ausrollen. Die gut gekühlte Butter in dünne Scheiben schneiden und auf eine Teighälfte legen. Die andere Hälfte darüber schlagen. Die Teigränder zusammendrücken und unter das Teigstück schieben. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30 x 50 cm ausrollen. Von der Schmalseite her 1/3 der Teigplatte zur Mitte hin einschlagen und das letzte Drittel darüber klappen, so dass drei Teigschichten übereinanderliegen. 15 Min. kühl stellen. Dann den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf eine Größe von 80 x 40 cm ausrollen. Das Ajvar auf den Teig streichen. Die Teigplatte von der Längsseite her zu einer 6 cm breiten abgeflachten Rolle aufwickeln. Die Nahtstelle soll unten liegen. Die Teigrolle in 4 cm breite Stücke schneiden. Im Abstand von mindestens 4 cm auf 2 gefettete Backbleche setzen und zudecken. Die Rolls auf dem Blech, das zuerst gebacken wird, 15-20 Min. an einem warmen Ort gehen lassen; das 2. Blech kühl stellen, damit der Teig langsamer aufgeht. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Einschubleiste bei 180°C 15 -20 Min. backen.

Linsenmayonnaise (10 Portionen)

100 g Linsen Mehl

250 g Gemüsebrühe (kräftig abgeschmeckt)
200 g Rapsöl/Albaöl
10 g Zucker
15 g Apfelessig
15 g Salz
10 g Senf  
½ St. Zitronenabrieb
Pfeffer (Weiß aus der Mühle)

  

Die Gemüsebrühe aufkochen, das Linsen Mehl einrühren und leicht köcheln lassen. Diese Masse mit den restlichen Zutaten sehr fein mixen bis eine homogene Sauce entstanden ist. Nun können Sie diese mit Kräutern verfeinern und evtl. noch etwas nachschmecken.

Nudelteig Grundrezept (4 Portionen)

100 g Linsen Mehl

200 g Weizenmehl
2 Eier
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
1-2 EL Wasser

  

Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen.

Tagliatelle mit Pfifferlingen (4-6 Portionen)

2 EL Linsen Mehl

2-3 EL Butter
2 Schalotten
300 g frische Pfifferlinge
250 ml Sahne 30 %
Saft von einer Zitrone
Salz, Pfeffer weiß gemahlen

1 Grundrezept Nudelteig:
100 g Linsen Mehl
200 g Weizenmehl
2 Eier
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
1-2 EL Wasser

  

Für den Nudelteig: Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen.
Pfifferlinge putzen und waschen. Schalotten schälen und fein würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen, Schalottenwürfel darin anschwitzen, anschließend die Pfifferlinge hinzugeben, dünsten, mit dem Saft der Zitrone ablöschen und kurz reduzieren lassen. Mit Linsen Mehl bestäuben und Sahne aufgießen. Bei schwacher Hitze 4-5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Nudelteig dünn ausrollen (gut mehlen) danach in Streifen schneiden oder mit Hilfe einer Nudelmaschine zu Tagliatelle (Nudelstreifen)  verarbeiten.  In der nötigen Menge Salzwasser garen und mit der Pfifferling Sauce servieren.
Tipp: Rollen Sie den Teig nicht zu dünn aus, 2 mm dick genügt. So haben die Nudeln mehr Stabilität, auch noch nach dem Kochen. Evtl. mit etwas Parmesan bestreuen. Heiß servieren.


Pitabrot

150 g Linsen Mehl

280 g Wasser, lauwarm
2 Beutel Trockenhefe
300 g Dinkelmehl 630
10 g  Salz
10 g Tomatenmark
Sesam zum bestreuen

  

Beide Mehle mit der Hefe mischen, Salz auf die Mehlmischung geben Wasser und Tomatenmark hinzugeben und  kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dünne runde Platten ausrollen und auf Backpapier legen. Bei 250 °C 8 -10 min. im heißen Ofen backen.

Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese

100 g Linsen Mehl

100 g Gemüsebrühe
100 g Seitan
100 g mehlig gekochte Kartoffel
15 g Pesto rosso
6 g Salz
1 Knoblauchzehe zerdrückt

Weitere Zutaten für die Bolognese:
150 g Karotten gewürfelt
150 g Sellerie gewürfelt
150 g Porree gewürfelt
80 g Zwiebel gewürfelt
1 EL Balsamico
2 EL Olivenöl
4 Zucchini
50 g Pinienkerne

Gemüsebrühe mit dem zerdrückten Knoblauch, Linsen-Seitan-Mehlmischung, Kartoffeln, Gewürz und Tomatenmark kneten, bis eine glatte Teigmischung entstanden ist. Anschließend die Masse in eine Klarsichtfolie gerollt und für eine Stunde in den Dampfgarer bei 100 °C garen. Jetzt wird die Masse in den Kühlschrank gestellt bis sie ausgekühlt ist. Für Bolognese benötigen Sie dickere Scheiben dieser Masse die erst in Streifen anschließend in Würfel geschnitten werden. Gemüse waschen schälen und in feine Würfel schneiden.
Alle Würfel im Olivenöl anbraten mit dem Balsamico ablöschen und mit der Tomatensauce (siehe Rückseite) auffüllen. 5 Minuten köcheln lassen. Evtl. nochmal abschmecken. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und mit dem Spiralschneider (z.B. von Lurchi) Spaghetti drehen. Diese kurz in der Pfanne in etwas Olivenöl anschwitzen (ca. 1 Minute) anschließend mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Bolognese servieren.
Tipp: Mit frisch gerösteten Pinienkernen (alternativ Sonnenblumenkernen) garnieren. Ersetzen Sie den Seitan durch  Reis Mehl, so ist das Gericht gluten- und laktosefrei. Hierbei verzichten Sie aber auf ein angenehmeres Mundgefühl beim Fleischersatz.

Linsenbrot mit Möhren

100 g Linsen Mehl

500 g Magerquark
6 Eier
2 TL Salz
200 g Möhren

2 EL Mandeln, gehackt
4 EL Leinsamen, geschrotet
50 g Kleie (Weizenkleie)
150 g Kleie (Haferkleie)
4 EL Sonnenblumenkerne o. Kürbiskerne
1 Pck. Backpulver
Fett, für die Form
Haferflocken oder Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne zum Bestreuen

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Möhren grob raspeln und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig vermengen. Eine Kastenform von 30 cm Länge gut einfetten. Den Teig gleichmäßig in die Kastenform füllen. Die Oberseite des Teigs mit zusätzlichen Sonnenblumenkernen oder Haferflocken bestreuen. Das Brot auf der mittleren Schiene 60 Min. backen.

Nach dem Backen das Brot möglichst früh aus der Form nehmen und gut auskühlen lassen. Danach das Brot in Brotpapier wickeln und im Kühlschrank lagern. Es bleibt so 4-5 Tage frisch und schmeckt richtig lecker.
Tipp: Das Brot mit Butter bestreichen und anschließend mit Salz und Schnittlauch bestreuen.


Vegane Hülsenfrucht-Rösti

50 g  Linsen Mehl

500 g Kartoffeln
15 g Margarine
1TL  Salz
200 g Bratöl


Die Kartoffeln al dente kochen und grob raffeln, diese mit den restlichen Zutaten vermischen und in der Pfanne in wenig Fett kross braten. Die Masse nun zusammendrücken und von beiden Seiten goldgelb braten (ähnlich einem Rösti).
Tipp: Servieren Sie dazu einen Sauerrahmdip!

Vitalburger 4-6 Personen

  

Burger:
100 g Linsen Mehl
200 g Dinkelweißmehl
½ Würfel Hefe
200 ml warmes Wasser
7 g Salz

Remouladensauce:
100 g Mayonnaise
2 g Sardellenfilets, abgetropft
7 g Zwiebeln, geschält
6 g Kapern, abgetropft
3 g Schnittlauch, frisch
2 g Petersilie, gekraust, frisch
1 g Estragon, frisch
15 g Quark, mager
Salz, Cayennepfeffer, gemahlen

Belag:
80 g Kirschtomaten
80 g Salatgurke
30 g Kopfsalat
40 g Mozzarella

Hefe im warmen Wasser auflösen und mit dem Linsen Mehl einen Vorteig herstellen. Dieser Teig sollte eine viertel Stunde gehen. Anschließend das Dinkelweißmehl mit dem Salz unterarbeiten. Den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Aus dem Teig 6 gleichgroße Portionen teilen und diese zu runden Kugeln rollen, auf ein gefettetes Backblech legen und weitere 15 Minuten gehen lassen. Backofen auf 190 °C vorheizen und die Brötchen 12 Minuten backen. Sardellenfilets sehr fein hacken und Zwiebeln und Kapern fein hacken. Schnittlauch fein schneiden. Petersilie und Estragon waschen, zupfen, trockentupfen und fein hacken. Alle Zutaten mit der Mayonnaise vermischen, mit Salz und Cayenne pikant abschmecken.
Hinweise für die Praxis: Die gehackten Zwiebeln und den Schnittlauch erst unmittelbar vor Gebrauch beigeben. Durch die Zugabe von Essigzwiebeln wird die Sauce länger haltbar. Die Burger können nun mit Remouladensauce, Kopfsalat, Kirschtomatenscheiben und Gurkenscheiben belegt werden. Alternativ schmeckt auch hervorragend Tomate Mozzarella mit einer Pesto - Mayonnaise dazu. Wir servieren dazu Gemüsechips (siehe Rezept Linsensuppe mit Gemüsechips).

Zanderfilet auf Tomaten-Linsen-Lasagne 4-6 Personen

  

2 EL Linsen Mehl
2 Fleischtomaten
30 g Aubergine
30 g Zucchini
2-3 EL Butter
2 Schalotten
250 ml Sahne 10 %
1 EL Balsamico Essig
2 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsebrühe
Oregano
1 Knoblauchzehe
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer weiß gemahlen
20 g Pecorino fein gerieben
1 TL Butter
600 g Zanderfilet tafelfertig
1 EL Weißmehl
30 ml Olivenöl

1 Grundrezept Nudelteig:
100 g Linsen Mehl
200 g Weizenmehl
2 Eier
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
1-2 EL Wasser

Für den Nudelteig: Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Tomate am Kopf über Kreuz einschneiden und in siedendem Wasser ca. 30 Sekunden blanchieren, im Eiswasser abschrecken und die Haut abziehen. Halbieren, entkernen und das Fleisch in feine Würfel schneiden. Aubergine und Zucchini in feine Würfel schneiden.

Helle Sauce: Schalotten schälen und fein würfeln, die Hälfte der Butter in einem Topf erhitzen, die Hälfte der Schalottenwürfel darin anschwitzen, Auberginen und Zucchiniwürfel hinzugeben, mit dem Linsen Mehl bestäuben und die Sahne aufgießen. Bei schwacher Hitze 4-5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Evtl. ein paar Blätter frischen Basilikum mit köcheln lassen.

Tomatensauce: Die andere Hälfte der Butter in einem Topf erhitzen, die Hälfte der Schalottenwürfel darin anschwitzen, mit dem Tomatenmark binden und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Zerdrückte Knoblauchzehe, Balsamico Essig und Zucker dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und etwas Oregano abschmecken, anschließend die Tomatenwürfel dazugeben und nochmals eine Minute köcheln lassen.

Den Nudelteig auf einem gemehlten Brett 2 mm dünn ausrollen und vier gleichgroße Platten schneiden. Eine Auflaufform mit der Butter gut fetten. Eine Nudelplatte hineinlegen, mit dem Fünftel der hellen Sauce überziehen und ein Fünftel der Tomatensauce folgen lassen. Die weiteren drei Schichten werden ebenso hergestellt. Den Abschluss bildet das letzte Fünftel der hellen Sauce mit dem geriebenen Pecorino. Anschließend die Lasagne bei 190 °C im vorgeheizten Backofen ca. 15–20 Minuten goldbraun backen. In der Zwischenzeit wird der Zander in 6 gleiche Portionen geteilt, auf der Hautseite mehliert und im Olivenöl schonend gebraten, so dass er auf der Oberseite noch etwas glasig ist.  

Tipp: Lasagne kann auch rund ausgestochen werden. So ergibt sich eine weitere Alternative für schönes Anrichten. Den gebratenen Zander servieren Sie auf der Lasagneportion.

 

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